Eigene Homepage machen lassen mit Front & Back End | hhomepage

Wenn man eine Webseite erstellen lassen möchte, dann sind viele erstmals mit Begriffen und Abkürzungen konfrontiert, die man zwar möglicherweise einmal gehört, aber noch nie näher betrachtet hat. Zwei dieser typischen Bezeichnungen sind das Front und Back End (zu Deutsch: vorderes und hinteres Ende) einer Internetseite. Um Ihnen die Struktur einer eigenen Homepage näherzubringen, haben wir diese beiden Begriffe für Sie aufgeschlüsselt. In den Vordergrund rückt dabei auch das intuitive CMS-System WordPress, mit dem wir die Webseiten entwickeln und mit dem unsere Kunden ihre eigenen Seiten managen.

Das Front End & Back End der eigenen Webseite

Front End und Back End – was ist das?

Umgangssprachlich sagt man: „Das Front End ist das, was ich sehe. Das Back End ist das, was im Hintergrund passiert.“ Diese Erläuterung ist grob zutreffend –  uns aber zu ungenau, weshalb wir näher auf diese beiden sehr wichtigen Begriffe eingehen.

Das Back End meiner Homepage

Dass eine Webseite programmiert werden muss ist allseits bekannt. Statt mit ansprechenden Grafiken einer Homepage beschäftigt sich der zuständige Programmierer, auch Developer genannt, also vorerst mit dem „Code“ der Webseite. Dieser Code, aus Befehlen, Zahlen und Zeichen bestehend, bildet das Back End einer Internetseite und ist so programmiert, dass die Seite Ihren Vorstellungen entspricht, wenn Sie ihre Webseite erstellen lassen. Das Back End kann der Besucher Ihrer Seite nicht sehen. Dies bleibt immer auf Ihrem Server liegen und ist das Herzstück Ihrer eigenen Webpage.

Zum Back End gehören dementsprechend auch die Datenbanken, in denen alle Inhalte der Webseite abgespeichert sind. Hier handelt es sich beispielsweise um verwendete Fotos und Grafiken der Seite, Informationen über angebotene Produkte oder Textinhalte wie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Die Inhalte der Datenbanken werden über den Code mit der Webseite verknüpft, so dass jedes Element auf der Homepage seinen Platz kennt. Damit die Datenbanken und der Seitenaufbau nicht verloren gehen können, empfiehlt es sich diese per Backup zu sichern um sie bei etwaigen Serverausfällen direkt wiederherstellen zu können. Wie dieser Schutz vor Datenverlust funktioniert und warum Sicherheitsstandards so wichtig sind, sehen Sie in unserem Artikel über Gefahren für Webseiten-Besitzer.


Das Front End meiner Internetseite

Das Pendant des Back Ends ist also das Front End, das man auch die „Präsentationsebene“ oder das „User Interface“ (kurz: UI) nennt. Der Bezeichnung entsprechend ist das Front End also das vordere Ende der Webseite, das dem Besucher oder Kunden (dem User) zugänglich ist. Hier ist der programmierte Code optisch umgesetzt, denn der Webdesigner hat die Arbeit des Web-Developers grafisch aufgearbeitet und den Anforderungen des Kunden entsprechend gestaltet. Das Back End auf dem Server generiert jeweils die Darstellung der Seiten und sendet diese an den Internet-Browser (z.B. Google Chrome, Opera oder Firefox) des Webseitenbesuchers zur korrekten Darstellung der Seite.

Damit die Seite perfekt auf allen Endgeräten dargestellt wird, verwendet der zuständige Webdesigner ein sogenanntes „Responsive Design“. Hierbei passt sich das Design den jeweiligen Endgeräten an. Daraufhin werden dann Grafiken erstellt, Buttons und Menüs designt oder Schriftfarben und –grössen sämtlicher Elemente definiert. Die Detailarbeit eines Webdesigners ist nicht zu unterschätzen, handelt es sich beim Front End doch um den direkten Kontaktpunkt zu Ihren Kunden und Besuchern.

Zwischenfazit – Web-Developer und Webdesigner

In dieser klaren Einteilung von Front und Back End wird schnell klar, warum man beide Instanzen unterscheidet. Der Web-Developer interessiert sich wenig für die spätere grafische Umsetzung, da komplexe Abläufe des Programmcodes für ihn von Priorität sind, und sollte mit dem User Interface des Front End möglichst wenig aufgehalten werden. Damit der Webdesigner aber sein volles künstlerisches und grafisches Potential ausschöpfen kann, sollte er wiederum möglichst wenig mit dem Code beschäftigt sein. So kann er sich darauf konzentrieren die grafischen Anforderungen an Ihre Webseite punktgenau umzusetzen. Ein solch klassischer Mix aus Programmierung und Design, aus Front End und Back End, erfordert einen enormen Aufwand und verursacht dementsprechend hohe Kosten. Um dies zu vermeiden, gibt es CMS-Systeme wie WordPress. Das Back End besteht hier bereits und für das Front End gibt es sogenannte Designvorlagen, auch Themes genannt. Dort stehen Ihnen umfassende Möglichkeiten der Individualisierung zur Verfügung, um die eigene Internetseite im Rahmen des Themes zu verändern.


WordPress CMS– so vereinfacht es Abläufe in Front & Back End

Wo ordnet sich WordPress als CMS in Front End und Back End ein?

Was ist ein Content-Management System(kurz: CMS)? Ist die eigene professionelle Homepage auf Basis einer WordPress Designvorlage erstellt, dann stehen Ihnen viele Wege der Individualisierung zur Verfügung. Damit Sie als Besitzer einer Website aber weder Webdesign noch –development studieren müssen, um Ihre Seite anzupassen, gibt es Management Systeme wie WordPress. Hiermit kann die eigene Seite intuitiv und umfangreich gepflegt und geändert werden. WordPress übernimmt die Schnittstelle zwischen Back End und Front End, denn alle hier getätigten Änderungen an der eigenen Webseite werden direkt im User Interface (Front End) dargestellt, während sie gleichzeitig ins Back End mit Code und Datenbanken eingepflegt werden. Ohne, dass man direkt am Programmcode arbeiten muss, können so Informationen aktualisiert, Grafiken und Designs geändert oder ganz neue Unterseiten erstellt werden – je nach Bedarf.


WordPress selbst legt grossen Wert auf eine intuitive Verwendung auch für Neueinsteiger. Da mittlerweile schätzungsweise jede dritte Webseite weltweit auf WordPress-Basis erstellt ist, gilt es als das weltweit meistverwendete System für Content Management und ist der Favorit der Suchmaschinen. Im Durchschnitt werden Webseiten auf WordPress-Basis bei Suchmaschinen weiter oben angezeigt als andere. Es spielt durch seine riesige Community seine vollen Stärken vor allem bei privaten Internetseiten oder kleineren bis mittelgrossen Projekten von Unternehmen aus. Sein grösster Vorteil in der Praxis ist der Umfang an verfügbaren Designvorlagen und Erweiterungen, um aus einem Portfolio tausender Themes zu wählen oder Webseiten zusätzliche Funktionalitäten zu verpassen. Mit kostenlosen Erweiterungen, den sogenannten Plug-Ins, bietet WordPress die weltweit grösste Datenbank, um die eigene Webseite anzupassen.


Die Webentwicklung– wo das bekannteste CMS der Welt an seine Grenzen stösst

Entscheidet man sich seine Homepage auf WordPress-Basis erstellen zu lassen, dann geniesst man als Kunde die weitreichenden Vorteile des CMS. Denn damit die komplexen Abläufe in Front End und Back End nicht zum Problem für unerfahrene Nutzer werden, greift WordPress auf die Themes zurück. Hierbei handelt es sich um vorgefertigte Designvorlagen, bei denen der Code und alle Abläufe im Back End bereits vorprogrammiert sind. Der Kauf einer solchen Designvorlage spart enorm viel Geld und Zeit für den Kunden, da der Web-Developer nur noch Anpassungen vornehmen muss, aber keine Homepage von Grund auf entwickelt. Nichtsdestotrotz sehen diese Designvorlagen vor, dass vieles individuell und nach Wunsch gestaltet werden kann. Doch hier stösst man naturgemäss an kleine Grenzen: Denn obwohl WordPress das weltweit benutzerfreundlichste CMS für die Besitzer von Webseiten ist, hat die Verwendung von Designvorlagen einen Nachteil: während Anpassungen innerhalb des Themes kein Problem darstellen, erfordern spezielle Wünsche, die in der Designvorlage nicht vorgesehen sind, einen hohen Programmieraufwand durch den Web-Developer.


Besondere Wünsche können im Einzelfall nicht simpel durch ein Plug-In hinzugefügt, sondern müssen manuell in den Code der Webseite eingearbeitet werden. Das kann zum Beispiel auch die Datenbanken betreffen, was die Umsetzung solcher speziellen Wünsche nicht immer innerhalb von kürzester Zeit umsetzbar macht. Hier ist meistens im Hintergrund sehr viel mehr an Prozessen und Aufwand durch den Webentwickler zu bewältigen, als es von aussen durch das ungeübte Auge scheint. Der hohe Aufwand bei speziellen Kundenwünschen führt dann dazu, dass zusätzliche Kosten anfallen.

Beispiel: Erhöhter Aufwand bei Sonderwünschen

Ein Beispiel aus der Vergangenheit soll zeigen, um welche Grenzen es sich beispielsweise handeln könnte. Kunde Herr Mustermann ist sehr genau in seinen Vorstellungen – und möchte, dass jede Überschrift und jedes Textelement seinen Wünschen entsprechen. Die Masse in der Designvorlage können zwar angepasst werden, jedoch sind die Abstände entweder ein wenig kleiner oder ein wenig grösser als gewünscht. Hr. Mustermann ist die exakte Umsetzung jedoch sehr wichtig und versteht, dass dieser Sonderwunsch innerhalb des Themes nicht ohne Kompromisse umgesetzt werden kann. Herr Mustermann beauftragte uns also, dass das Theme mit Zusatzaufwand individualisiert wird, um seine Vorstellungen zu 100% umzusetzen.

Man kann sich das in etwa vorstellen wie bei der Einrichtung Ihres Einfamilienhauses: Der Katalog des Möbelhauses gibt unzählige Möglichkeiten, wie die Räume mit Möbeln ausgestattet werden können. Auf über 600 Seiten bieten sich verschiedenste Schrank- und Sitzgarnituren, welche zusätzlich durch verschiedene Farben, Materialien und Sonderelemente individualisiert werden können. Und natürlich können Sie selbst entscheiden, wo jedes Möbelstück stehen wird und womit sie es kombinieren. Dennoch hegen Sie den Traum eines begehbaren Kleiderschranks im Schlafzimmer, der exakt in die Nische des Raumes passt. Da im Katalog natürlich keine passende Lösung vorhanden ist, machen sich nun die Tischler und Elektriker ans Werk und bauen ein individuelles Möbelstück. Dieser Sonderwunsch ist natürlich aufwändiger und entsprechend kostspieliger.

In langjähriger Arbeit mit WordPress haben wir die Möglichkeiten kennengelernt und beraten Sie gerne, ob sich die Vorstellungen im Rahmen des Themes umsetzen lassen oder eine zusätzliche Programmierung von Nöten ist.

Sollten Sie zum Thema noch weitere Fragen haben, dann lesen Sie sich doch auch mal in unser FAQ aus häufig gestellten Fragen und Antworten ein.

Ihre Fragen nehmen wir gerne auch per Mail entgegen. Nutzen Sie einfach unser Kontaktformular oder schreiben Sie uns an [email protected].

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